Asthma bronchiale 

Vielgestaltige Ursachen der Atemnot

Jedes 10. Kind und jeder 14. Erwachsene in der Schweiz sind von Asthma betroffen. Diese chronische Atemwegserkrankung ist aber nicht nur hier weit verbreitet. 358 Millionen Menschen sind weltweit schätzungsweise an Asthma erkrankt.1  

Die klassischen Symptome  reichen von wiederholter anfallartiger, oftmals nächtlicher Atemnot bis hin zu pfeifenden Atemgeräuschen und Husten.2 Risikofaktoren sind das Vorhandensein anderer Erkrankungen des atopischen Formenkreises, eine positive Familienanamnese sowie psychosoziale Aspekte.2

 


Wissen für Ärzte: Krankheitslast zu Asthma

 

Asthma bronchiale ist der Überbegriff für unterschiedliche Formen von Atemwegserkrankungen mit andersartigen Pathophysiologien. Sie alle haben gemeinsam, dass sie zu einer Verengung der Bronchien führen. Umweltfaktoren sowie genetische Ursachen sind Auslöser für pathophysiologische Abläufe, die für Asthma bronchiale charakteristisch sind.5          

   

                                                
Diagnoseverfahren bei Asthma

Iterative Bestimmung des Schweregrades

Der Asthma-Schweregrad ist keine statische, sondern eine variable Einschätzung und kann sich im Krankheitsverlauf verändern. Er richtet sich nach dem Therapieansprechen und wird daher erst im Verlauf der Behandlung näher bestimmt.3 Eine sorgfältige Diagnosestellung ist deswegen besonders wichtig, um Asthma von anderen Erkrankungen zu unterscheiden.5 Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über wichtige Schritte in der Asthma-Diagnose von der Anamnese bis hin zu speziellen Untersuchungen.

 


Diagnoseverfahren für Asthma

 

Therapiemanagement bei Asthma

Initiale Behandlung

In der Asthma-Therapie können neben allgemeinen Massnahmen vielfältige Behandlungsmethoden eingesetzt werden. So zum Beispiel die GINA Stufentherapie mit fünf Stufen.

 

modifizierte Grafik mit Anlehnung an GINA Stufentherapie6

ICS = inhalative Kortikosteroide; LABA = lang wirksamer Beta2-Agonist; LAMA: lang wirksame Muskarinantagonosten

 

Erfahren Sie mehr über verschiedene Optionen für eine medikamentöse Asthmabehandlung und das Therapiemanagement

 

 

Referenzen:

  1. Global, regional, and national deaths, prevalence, disability-adjusted life years, and years lived with disability for chronic obstructive pulmonary disease and asthma, 1990-2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. The Lancet Respiratory medicine. 2017; 5: 691-706.
  2. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale Versorgungsleitlinie Asthma – Langfassung, 4. Auf-lage. Version 1. 2020, zuletzt abgerufen am 27.06.2021. DOI: 10.6101/AZQ/000469
  3. Buhl R, Heaney LG, Loefroth E et al., One-year follow up of asthmatic patients newly initiated on treatment with medium- or high-dose inhaled corticosteroid-long-acting β 2-agonist in UK primary care settings, Respir Med. 2020 Feb;162:105859. doi: 10.1016/j.rmed.2019.105859.
  4. Vgl. Azzi L, Srour P, Armour C, et al., et al. Practice makes perfect: self-reported adherence a positive marker of inhaler technique maintenance. NPJ Prim Care Respir Med 2017 Apr 24;27(1):29. doi: 10.1038/s41533-017-0031-0.
  5. Buhl R, Bals R, Baur X, et al., S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. Pneumologie 2017; 71: 849–919.
  6. Global Initiative for Asthma (GINA). The Global Strategy for Asthma Management and Prevention. 2020 (https://ginasthma.org/wp-content/uploads/2020/06/GINA-2020-report_20_06_...

                                                                                      
 

CH2111107180
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