COVID-19

COVID-19 – Informationen für Gesundheitsdienstleister

Es ist die DNA von Novartis sich zum Wohle der Menschen zu engagieren. Gerade in Krisenzeiten ist der Zusammenhalt zwischen forschenden Unternehmen, Wissenschaft und staatlichen Organisationen unerlässlich. Wir fühlen uns verpflichtet, alles zu tun, um die COVID-19-Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen und den Menschen wieder ein Stück Alltag zu geben. Mit dem medPortal by Novartis sind wir bestrebt, Ärztinnen und Ärzten genaue und klinisch relevante Informationen zur Verfügung zu stellen, die ihnen helfen, die richtigen Weichen im Zusammenhang mit dem schweren akuten Atemwegssyndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) zu stellen.

Weitere Neuigkeiten können Sie auch gerne unserer Website entnehmen.

Aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde in der Schweiz ein Ausnahmezustand ausgerufen. Akutkrankenhäuser sind mit einem massiven Patientenansturm konfrontiert. Im ersten Schritt können Massnahmen zur Bewältigung der hohen Patientenzahl helfen:

  • Einschränkung von Wahleingriffen
  • Verlegung von Patienten 
  • Bereitstellung von weiteren Betten mit Beatmungsgeräten.

 

Wenn jedoch nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, werden Rationierungsentscheidungen notwendig, die das medizinische Personal erheblich belasten. Umso wichtiger ist es, dass in der ganzen Schweiz einheitliche Kriterien für die Aufnahme auf Intensivstationen (ICU) und die weitere Belegung angewendet werden. Die vorliegenden Richtlinien bilden die notwendige Grundlage. Diese können Sie hier nachlesen. 

Die Richtlinien werden von der ausstellenden Instanz regelmässig angepasst, wenn Erfahrungen in der Praxis und neue wissenschaftliche Erkenntnisse dies erfordern.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt haben sich gegen einen gemeinsamen Feind vereint: COVID-19 – die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Krankheit. 
Ihr Ziel? Die Pandemie zu verlangsamen, indem alle gemeinsam und rasch an kurz- und langfristigen Lösungen arbeiten.
Über diesen Link finden Sie eine Bildersammlung, welche die Vielfalt an Möglichkeiten zur Bekämpfung von Coronaviren veranschaulicht: Von der Neuverwendung vorhandener Medikamente über die Entwicklung von Impfstoffen bis hin zur Suche nach völlig neuen Ansätzen.

Die Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) hat häufig gestellte Fragen rund um Covid-19 in einem Dokument zusammengefasst. 
Die beantworteten Fragen können sich je nach Situation und Entscheiden des Bundesrates ändern. Änderungen werden zeitnah nachgeführt und weitere Fragestellungen bei Bedarf aufgenommen. 
Das aktuelle Dokument können Sie hier herunterladen.

Bereits als sich im März die COVID 19-Pandemie abzeichnete und verschiedene Wirkstoffe als potentielle Kandidaten zur Therapie der Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus ins Spiel gebracht wurden, hat Novartis nicht gezögert, seine Zusage für bis zu 130 Millionen Dosen Hydroxychloroquin als Spende zu geben, um die globale COVID-19-Pandemiebekämpfung zu unterstützen.
Zuvor hatte Novartis bereits für den eigenen COVID-19-Response-Fonds Gelder in Höhe von 20 Millionen Dollar zugesagt. Der Fonds unterstützt weltweit Initiativen im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens, die den Gemeinden helfen sollen, die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen. Dazu zählen Programme zur Stärkung der Gesundheitsinfrastruktur, digitale Plattformen zur Datenerfassung oder Verbreitung wichtiger Informationen zur öffentlichen Gesundheit sowie kommunale Gesundheitsprogramme.
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

„Wir fühlen uns zutiefst mitverantwortlich dafür, zu prüfen, ob es spezifische Bereiche gibt, in denen die Zusammenarbeit zwischen der Biowissenschaftsindustrie und der Bill & Melinda Gates Foundation Lösungen für diese Pandemie beschleunigen kann“, erklärt Vas Narasimhan, CEO von Novartis und Co-Vorsitzender des Konsortiums von Biowissenschaftsunternehmen mit Sitz auf drei Kontinenten.
Hier kommen Sie zur gesamten Stellungnahme von Vas Narasimhan.

Novartis stellt seine firmeneigenen Bibliotheken von Molekülverbindungen, die bereits über ein gewisses Mass an Sicherheits- und Aktivitätsdaten verfügen, in einer Datenbank (COVID-19 Therapeutics Accelerator) der Gates Foundation, Wellcome und Mastercard zur Verfügung. Damit können freie Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden, um die Testungen schneller voranzubringen. Das Ziel: Molekülverbindungen mit Potential gegen COVID-19 kurzfristig in Studien zu testen und so schneller zu einer erfolgsversprechenden Therapie kommen, die weltweit der Pandemie ein Ende bereiten könnte.
Weitere Informationen zur Datenbank erhalten Sie hier

Als grosse Herausforderung hat sich die Bereitstellung von Medikamenten im Rahmen der COVID-19 Pandemie herausgestellt. Internationale Lieferketten brachen teilweise zusammen und machten die Versorgung mit vielen Medikamenten kompliziert. Als Antwort darauf hat Sandoz, die Generika- und Biosimilars-Division von Novartis, ihre Produktionskapazitäten erweitert, um eine stabile Versorgung der Patienten mit Generika aufrechtzuerhalten und gleichzeitig eine Reihe zusätzlicher Verpflichtungen einzuhalten und so seinen Beitrag zur globalen COVID-19-Reaktion zu leisten. Insbesondere die Versorgung des europäischen Marktes mit Antibiotika galt es sicherzustellen, um Ko-Infektionen im Rahmen der COVID-19 Erkrankungen adäquat behandeln zu können. Die Antibiotika-Produktionsstätte von Sandoz in Kundl ist die einzige verbliebene, voll integrierte Grossproduktionsanlage für diese kritischen Medikamente in Europa, die in erster Linie den europäischen Markt bedient.

Lesen Sie die Meldung hier.

SARS-CoV-2 ist ein neues Coronavirus. Das Virus wurde Ende 2019 in China in der zentralchinesischen Stadt Wuhan entdeckt. Es gehört zur selben Familie wie die Erreger des Middle-East Respiratory Syndrome (MERS) und des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS). Für die Krankheit, die das Virus verursacht, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11. Februar 2020 die Bezeichnung COVID-19 festgelegt.

Solange kein wirksamer Impfstoff gegen das Virus SARS-CoV-2 gefunden ist, sind Ärztinnen und Ärzte auf Medikamente angewiesen, die sich bei anderen Erkrankungen bereits bewährt haben und aus Sicht der Wissenschaft ein grosses Potential haben, die die Symptome der COVID-19 Infektion zumindest abzumildern und so die Überlebenschancen der schwer erkrankten Patientinnen und Patienten zu erhöhen. Es handelt sich dabei aber immer um einen experimentellen Ansatz (sogenannter Off-label Use), bei dem eine Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen muss.

Dazu gehören u.a.:

  • Hemmung der Virusvermehrung durch Protease-Inhibition (Lopinavir/Ritonavir), RNA-Polymerase-Inhibitoren bzw. Nukleotidanaloga (Remdesivir, Favipiravir)
  • Immunologische Therapieansätze mittels Antikörpertherapie und Biologika (IL-6-Blocker/IL-1-Blocker)
  • Rekonvaleszentenserum-Therapie

 

Zusätzlich potentiell hilfreich:

  • Thromboseprophylaxe
  • Antibiotikagabe bei Sepsis
  • Symptomatische Therapie

Risikogruppen und Risikoerkrankungen:

  • Ältere Menschen ab 50 oder 60 Jahre: Das Risiko für einen schweren Verlauf steigt mit zunehmendem Alter
  • Raucher

 

Menschen mit Vorerkrankungen, insbesondere:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck
  • Lungenerkrankungen, z.B. Asthma, COPD, zystische Fibrose
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus, vor allem Diabetes mellitus Typ 2
  • Adipositas
  • Krebserkrankungen
  • Immunsuppression, z.B. aufgrund von Krankheiten oder aufgrund von Immunsuppressiva

 

Weiterführende detaillierte Informationen zu COVID-19 finden Sie ebenfalls unter:

European Centre for Disease Prevention and Control

WHO - World Health Organisation in Europa

WHO - World Health Organisation

BAG - Bundesamt für Gesundheit

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