Unser Einsatz gegen Covid-19

Gerade in Krisenzeiten ist der Zusammenhalt zwischen forschenden Unternehmen, Wissenschaft und staatlichen Organisationen unerlässlich. Novartis leistet viele Beiträge zu den weltweiten Bemühungen, die Covid-19-Pandemie zu bekämpfen und die Stabilität der globalen Gesundheitssysteme zu unterstützen. 

Auf dieser medPortal Seite finden Sie zusammengefasst die wichtigsten Engagements von Novartis rund um Covid-19. Details und News rund um unsere Engagements können Sie jederzeit unserer Coronavirus-Webpage entnehmen.
 

Aktuelle Engagements:

Impfstoff-Produktion

Novartis unterstützt die weltweite Versorgung mit Impfstoffen und Therapeutika durch die Nutzung unserer Produktionsanlagen:

  • Seit April 2021 wird am Novartis Standort Stein im Kanton Aargau der mRNA-COVID-19-Impfstoff von BioNTech abgefüllt. Novartis produzierte dort allein 2021 über 50 Millionen Dosen für BioNTech. 2022 werden ausserdem mindestens 24 Millionen Dosen des mRNA-basierten Impfstoffs in der hochmodernen Anlage von Novartis Technical Operations in Ljubljana, Slowenien, unter sterilen Bedingungen in Fläschchen abgefüllt. Novartis Gene Therapies hat mit dem Massachusetts Eye and Ear und dem Massachusetts General Hospital eine Herstellungsvereinbarung geschlossen, um den neuartigen genetischen Covid-19-Impfstoffkandidaten namens AAVCOVID herzustellen.

Covid-19-Behandlung

Novartis unterstützt die Bemühungen rund um die Behandlung von Covid-19 Patienten:

  • Novartis arbeitet mit Molecular Partners zusammen, um zwei Therapien zu entwickeln, die gegen Covid-19 eingesetzt werden könnten. Im Mai 2021 wurde der Start der klinischen Studie EMPATHY, einer Phase-2- und Phase-3-Studie zur Erforschung des Einsatzes eines neuartigen DARPin®-Therapiekandidaten zur Behandlung von Covid-19 bekannt gegeben. Im Januar 2022 melden Novartis und Molecular Partners positive Topline-Daten der Phase-2-Studie für ensovibep (MP0420), ein antivirales DARPin-Therapeutikum für COVID-19. Die Studie bei akuten ambulanten COVID-19-Patienten, in der einzelne intravenöse Dosen von Ensovibep, mit Placebo verglichen wurden, erreichte den primären Endpunkt der Reduzierung der Viruslast über acht Tage. Der sekundäre Endpunkt, d. h. Krankenhausaufenthalte und/oder Besuche in der Notaufnahme im Zusammenhang mit COVID-19 oder Tod, zeigte eine Verringerung des Risikos von Ereignissen in den Enzovibep-Armen um insgesamt 78 % im Vergleich zu Placebo. Molecular Partners ist ein in der Schweiz ansässiges Biotech-Unternehmen, das eine neue Klasse von maßgeschneiderten Protein-Therapeutika entwickelt, die als DARPin®-Therapeutika bekannt sind. 
  • Novartis unterzeichnete eine erste Vereinbarung zur Reservierung von Kapazitäten und zur Durchführung des Technologietransfers für die Produktion des pharmazeutischen Wirkstoffs für Actemra/RoActemra® von Roche, ein Medikament zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, das auch in verschiedenen klinischen Studien zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit bei Covid-19-assoziierter Lungenentzündung getestet wird.
  • Novartis hat mit Mesoblast eine Lizenz- und Kooperationsvereinbarung für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Remestemcel-L zur Behandlung des akuten Atemnotsyndroms (ARDS), auch im Zusammenhang mit Covid-19, geschlossen. 

 

Forschung

  • In unseren Labors hat Novartis eine längerfristige Zusammenarbeit zur Entwicklung eines antiviralen Moleküls zur potenziellen Behandlung aller Coronaviren begonnen.
  • Drei placebokontrollierte Phase-III-Studien konzipiert und gestartet, um festzustellen, ob unsere Produkte Patienten mit bestimmten Covid-19-bezogenen Symptomen helfen können (keine Studien in der Schweiz). Leider hat keine der untersuchten Behandlungen den erwarteten Nutzen gegen Covid-19 erbracht. Dennoch trugen sie dazu bei, das wissenschaftliche Verständnis der Krankheit zu verbessern.

 

 

Medikamentenzugang

  • Novartis stellt(e) 15 Medikamente zur Behandlung von Schlüsselsymptomen von Covid-19 für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zum Nulltarif zur Verfügung, bis ein Impfstoff oder eine heilende Behandlung verfügbar ist. 

 

 

Weiterführende Informationen zu COVID-19 finden Sie ebenfalls unter:

Richtlinien zur Einstufung für intensivmedizinische Behandlung bei Ressourcenknappheit 
Häufig gestellte Fragen rund um Covid-19 beantwortet von der Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH)
European Centre for Disease Prevention and Control
WHO - World Health Organisation in Europa
WHO - World Health Organisation
BAG - Bundesamt für Gesundheit

 

 

Last update: 02. 2022

CH2109021943
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