Nicht-medikamentöse Behandlung bei Herzinsuffizienz

Zusätzlich zur medikamentösen Therapie gibt es weitere Behandlungsoptionen bei einer Herzinsuffizienz.

 

Implantierbare und tragbare Geräte

Defibrillatoren

Der implantierbare Kardioverter-Defibrillator (ICD), auch «Defi» genannt, ist ein Elektroschockgerät in Miniaturausgabe. Dieses kleine Gerät überwacht den Herzrhythmus und gibt im Bedarfsfall elektrische Impulse ab, die den normalen Herzrhythmus wiederherstellen.1 LifeVest ist der erste tragbare Defibrillator. Im Gegensatz zum ICD wird die LifeVest aussen am Körper getragen und nicht im Brustkorb implantiert.2


Kardiale Resynchronisationstherapie (Cardiac Resynchronisation Therapy, CRT) / biventrikuläres Unterstützungssystem3

Ein Herzschrittmacher bzw. ein biventrikuläres Unterstützungssystem kann für Menschen mit Herzinsuffizienz hilfreich sein. Diese Geräte senden schwache elektrische Signale, um die biologischen Reizleitung zu fördern und unterstützen dadurch den natürlichen Herzschlag.

 

Herztransplantation

Wenn ein endgültiges Herzversagen vorliegt und andere medizinische Behandlungen den Gesundheitszustand nicht verbessern konnten, stellt eine Herztransplantation oft die letzte Therapiemöglichkeit dar. 

 

 

Referenzen

  1. Kardionet: Ihr Ratgeber für Herz, Kreislauf und Blutgefäße. Verfügbar unter: http://www.kardionet.de/icd / Zuletzt abgerufen: Juli 17
  2. ZOLL Live Vest. Verfügbar unter: https://lifevest.zoll.com/de/patients/ Zuletzt abgerufen: Juli 17
  3. Ponikowski et al. 2016 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure. European Heart Journal. 21 May 2016. doi:10.1093/eurheartj/ehw128
CH2101183140
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